Conrad Ferdinand Meyer

C.F. Meyer wurde am 11. Oktober 1825 als Sohn eines Regierungsrates in eine Zürcher Patrizierfamilie hineingeboren. Neben Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller zählt Meyer zu den bedeutendsten Schweizer Erzählern und Lyrikern des 19. Jahrhunderts. Bereits mit 14 Jahren verlor er seinen Vater. Seine Jugend war geprägt von schweren Krisen, die dazu führten, dass er in eine Lausanner Nervenheilanstalt eingewiesen wurde. Dort lernte er so gut Französisch, dass er französische Literatur übersetzte und sich sogar mit dem Gedanken trug, französischer Schriftsteller zu werden. C.F. Meyer hatte zeit seines Lebens ein sehr schwieriges Verhältnis zu seiner psychisch kranken Mutter, welche 1856 Selbstmord beging. Die Schwierigkeiten beruhten insbesondere darin, da C. F. Meyers Mutter kein Verständnis für seine Leidenschaft zum Schreiben zeigte und regelmässig versuchte, ihn davon abzubringen, den Beruf des Schriftstellers anzustreben. So sprach sie beispielsweise für C. F. Meyer ein Fantasieverbot aus, an welches er sich zu halten hätte.

Conrad Ferdinand Meyer, Bild: Zentralbibliothek Zürich

C.F. Meyer erlebte den Tod seiner Mutter als Erleichterung. Endlich fühlte er sich frei genug, um unbe­ein­flus­st und uneingeschränkt schreiben zu können. Zudem fiel ihm durch diesen Todesfall eine Erbschaft zu, welche ihm finanzielle Sicherheiten bot. Gemeinsam mit seiner Schwester Betsy unter­nahm er eine lange und intensive Italienreise, welche ihn tief berührte und ihn animierte, seinem schöpferi­schen Schaffen freien Lauf zu lassen.1869 zog er mit seiner Schwester Betsy nach Küsnacht am Zürichsee. Mit Betsy verband Meyer eine enge Beziehung. Sie führte ihrem Bruder nicht nur den Haushalt, sondern arbeitete auch als seine Sekretärin und liess es sich nicht nehmen, ihn auch in litera­ri­schen Fragen zu beraten. Meyers literarischer Erfolg setzte 1872 ein, als er 46-jährig den Gedicht­zyklus Huttens letzte Tage veröffentlichte. In der Folge erschienen fast jährlich historische Romane und Novellen von ihm. Als dann Der Heilige vom renommierten Herausgeber Julius Rodenberg als Vorabdruck in der Neuen Rundschau erschien, war Meyers Ruf als hervorragender Erzähler etabliert.

1875 heiratete C.F. Meyer die Tochter des Zürcher Stadtpräsidenten, Luise Ziegler, und 1879 wurde seine Tochter Camilla geboren. (Camilla beging später wie bereits ihre Grossmutter Selbstmord.) Da sich Meyers Frau mit Betsy nicht verstand, kam es privat immer wieder zu Problemen. 1887 verfiel er erneut schweren Depressionen, was dazu führte, dass er sein letztes Werk Angela Borgia kaum mehr fertig stellen konnte. 1892 wurde er erneut in eine psychiatrische Heilanstalt eingewiesen, wo sich sein Zustand aber nicht verbesserte. Im­mer noch depressiv wurde er 1993 aus der Anstalt entlassen und verbrachte seine letzten Jahre in seinem Haus in Kilchberg, wo er 1898 im Alter von 73 Jahren starb.

 

 

 

«Die Naturkulisse am Walensee ist schlicht betörend.»

NZZ

«Das Bühnenbild ist fantastisch»

Eveline Widmer-Schlumpf

«Die Geschichte der Schwarzen Brüder hat mich tief beeindruckt.»

Patric Scott

«Das Bühnenbild ist ebenso raffiniert wie reizvoll.»

Aargauer Zeitung

«Das Stück wird sehr berühren.»

Bernhard Viktorin

«Das Stück ist wirklich gut herübergekommen, es hat mich gepackt und gerührt.»

Elisabeth Wenger

«Walenstadt und seine Musicals sind mittlerweilen eine feste Grösse in der Schweizer Theaterlandschaft.»

Florian Schneider

«Das Musical besticht durch eine ausserordentlich gediegene Machart, die viel Platz für Gefühl, Romantik, aber auch Action bietet.»

Liechtensteiner Volksblatt

«Das Stück bietet eingängigen Sound, rasante Tanzszenen und ein witziges, sehr variables und gefälliges Bühnenbild. »

Zürcher Oberländer





Verbandspatronat: Schweizerischer Kaminfegermeister-Verband (SKMV)

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