Thematik Verdingkinder

Noch bis nach dem 2. Weltkrieg wurden in der Schweiz Kinder aus armen Familien als Verdingkinder bei Pflegefamilien platziert. Dabei wurden sie in erster Linie als billige Arbeitskräfte, vornehmlich in der Landwirtschaft, eingesetzt. So waren sie zu Hause zumindest ab der Kost. Teilweise erhielten die Eltern, die oft in Not handelten, ein kleines «Lohngeld» für die Arbeit ihrer Kinder. Die harten Umstände, in welchen manche der Verdingkinder lebten, die körperlichen und psychischen Misshandlungen, die ihnen bei den «Gasteltern» widerfuhren, sind ein Stück verdrängter Schweizer Geschichte. Speziell im Tessin wurden noch bis in die 1950er-Jahre Tessiner Jungen als Kaminfeger nach Oberitalien verkauft. Behandelt und gehalten wie Sklaven, überlebten viele die gefährliche Arbeit nicht. Erinnern wir uns gemeinsam an die Verdingkinder, um sie zumindest vor einem zu bewahren – dem Vergessen.

Zeitzeugen
Elisabeth Wenger, Verdingkind und Autorin
Arthur Honegger, Verdingkind und Autor

Expertin
Loretta Seglias, Historikerin

 

 

 

 

«Die Naturkulisse am Walensee ist schlicht betörend.»

NZZ

«Der See war rau, die Berge steil, doch unsere Freundschaft blieb bestehen.»

Giorgio und Alfredo

«Wenn man Träume verschenkt, kann man sie nicht leben. So lang Hoffnung dich lenkt, darfst du nicht aufgeben.»

Dr. Casella

«Die Stadt ist gross, die Meister streng, uns kann unendlich viel passieren!»

Giorgio

«Die Schwarzen Brüder steh'n zu dir, wenn keiner zu dir steht! Die Schwarzen Brüder helfen dir, wenn niemand dich versteht!»

Die Schwarzen Brüder








Verbandspatronat: Schweizerischer Kaminfegermeister-Verband (SKMV)

SKMV