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23.07.2010 | Nur Petrus spielte auf der Walenseebühne nicht mit


Dem Kreativteam unter der Leitung von Holger Hauer ist es gelungen, die Besucher auf der bis zum letzten Platz gefüllten Tribüne zu begeistern. Dem einen oder anderen Gast entlockte die emotionale Geschichte da und dort eine Träne der Rührung. Alle litten, kämpften, trauerten und freuten sich mit den Kaminfegerjungen aus dem Tessin. Leider musste auf Grund der Wetterlage  vorzeitig abgebrochen werden. Was jedoch der guten Stimmung kaum Abbruch tat.

Vor der einmaligen und bereits bekannten Kulisse der Churfirsten auf der Walenseebühne genossen zahlreiche Prominente aus Showbusiness und Politik ein erneut und doch gewohnt hochkarätiges Musicalerlebnis. Das internationale Ensemble aus 26 Profischauspielern und einem Chor einheimischer Sängerinnen und einem Sänger zeigte unter der Regie von Holger Hauer eine Glanzleistung traditioneller Musicalkunst. Tief greifend präsentierten sie die tragische und auf Tatsachen beruhende Geschichte der Tessiner Kaminfegerjungen, welche nach Mailand verdingt und verkauft wurden. Der Event, unterstützt vom Presenting Partner Migros, verzauberte das Publikum bis das schlechte Wetter einsetzte. Nach der Pause musste die Show auf Grund starker Gewitter abgebrochen werden. Dies löste Bedauern aus, trübte jedoch die gute Stimmung unter den Gästen nicht merklich.

Politik, Experten und Prominenz sind sich einig

Neben den 200 Glück bringenden Kaminfegern interessierten sich rund 50 Kantonsparlamentarier und zahlreiche Nationalräte für das vergessene Stück Schweizer Geschichte. Es zeigte sich, das Thema Verdingkinder hat politisch seine Wichtigkeit erlangt. Elisabeth Wenger und Arthur Honegger, ehemalige Verdingkinder und Experten, sowie Loretta Seglias, Historikerin, bewunderten die gekonnte und realitätsnahe Umsetzung der nicht allzu leichten geschichtlichen Kost. Stammgäste wie Edith Hunkeler, Ex-Miss-Schweiz Bianca Sissing und Jan Bühlmann schienen von der Inszenierung des Romans berührt.

Bekannte Gesichter in ungewohnten Rollen

Neu war neben der Inszenierung auch die Rollenverteilung unter Schauspielern, welche schon bei «Heidi» zu sehen waren. Publikumsliebling Florian Schneider verwandelte sich vom gutmütigen Alpöhi in den bösartigen Menschenhändler Luini, und Mädchenschwarm Patric Scott übernahm nach dem Geissenpeter die Rolle des hinterlistigen Kaminfegersohnes Anselmo. Auch Bernhard Viktorin als Giorgio war nicht zum ersten Mal auf der Walenseebühne präsent.

Vorverkauf mit erfreulichen Zahlen

Bereits vor der Premiere blickte die TSW Musical AG auf einen erfolgreichen Vorverkauf zurück. Teilweise sind Vorstellungen schon fast ausgebucht und das Gastronomieangebot im «Ristorante» wird rege genutzt. Einem erfolgreichen Musicalsommer bis zum 21. August 2010 muss nun nur noch Petrus friedlich gestimmt sein. Tickets sind unter www.dieschwarzenbrueder.ch und telefonisch unter 0900 313 313 (CHF 1.19/ Min. Anrufe ab Schweizer Festnetz) erhältlich.

 


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«Die Naturkulisse am Walensee ist schlicht betörend.»

NZZ

«Das Bühnenbild ist fantastisch»

Eveline Widmer-Schlumpf

«Die Geschichte der Schwarzen Brüder hat mich tief beeindruckt.»

Patric Scott

«Das Bühnenbild ist ebenso raffiniert wie reizvoll.»

Aargauer Zeitung

«Das Stück wird sehr berühren.»

Bernhard Viktorin

«Das Stück ist wirklich gut herübergekommen, es hat mich gepackt und gerührt.»

Elisabeth Wenger

«Walenstadt und seine Musicals sind mittlerweilen eine feste Grösse in der Schweizer Theaterlandschaft.»

Florian Schneider

«Das Musical besticht durch eine ausserordentlich gediegene Machart, die viel Platz für Gefühl, Romantik, aber auch Action bietet.»

Liechtensteiner Volksblatt

«Das Stück bietet eingängigen Sound, rasante Tanzszenen und ein witziges, sehr variables und gefälliges Bühnenbild. »

Zürcher Oberländer





Verbandspatronat: Schweizerischer Kaminfegermeister-Verband (SKMV)

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